Bei Claudio legte Melanie Hand an Von Aurelia Forrer Eigentlich wollte Melanie Oesch als Jurorin für den Männer-Bauernkalender bloss ihr Urteil abgeben. Doch dann griff die Jodlerin kurzerhand zur Rasierklinge
Was Mann nicht alles tut, um es in den Bauernkalender 2010 zu schaffen! Zum Beispiel der Landwirt Claudio Signer (39) aus Domat/Ems GR: «Um die Jury zu überzeugen, will ich mich heute von meinem Bart trennen», sagt er selbstbewusst.
Ausgerechnet die jodelnde Jurorin Melanie Oesch (21) soll ihm dabei helfen. Und das Mitglied der Volksmusik-Gruppe Oesch’s die Dritten ist auch sofort bereit zu dieser radikalen Tat. Doch sie warnt: «Ich habe das noch nie gemacht. Wenn du mir das zutraust, bitte.»
Wenige Sekunden später hält die Bernerin das erste Haarbüschel in der Hand. Mit der Schere stutzt sie Zentimeter um Zentimeter, dann greift sie zu Rasierschaum und Klinge. Zehn Jahre Bartwuchs werden mit allen Mitteln bekämpft.
Doch nach der Hälfte muss Signer, auch bekannt als Teilnehmer der TV-Singleshow «Bauer, ledig, sucht...», auf die Hilfe seiner Barbierin verzichten. Weitere, weitaus kahlere Landwirte und Bauernsöhne buhlen um ihre Aufmerksamkeit.
Den ganzen Tag beäugt die Sängerin halbnackte Naturburschen, insgesamt deren dreissig. Für ihren Freund Othmar Buob (27) sei das kein Problem. «Es besteht absolut kein Risiko, denn er ist ebenfalls ein Bauernsohn», versichert sie.
Zugleich gibt sie zu, dass ihr der eine oder andere Bewerber durchaus gefällt. Die Körperbehaarung sei dabei auch ein Kriterium. «Die Männer für den Kalender dürfen auf keinen Fall zu glatt aussehen», sagt sie. «Zwar hat niemand danach gefragt, aber ich hätte auch Brusthaare abrasiert.»
Wenn Claudio das gewusst hätte! Der erscheint nach dreissig Minuten erneut vor der Jury, bartfrei. Das Resultat überzeugt. «Mir gefällt Claudio jetzt viel besser. Endlich sieht man sein Lachen», meint Melanie. Auch der Bündner Bauer ist von seinem neuen Look überzeugt. «Jetzt weiss ich endlich wieder, wie ich aussehe!» ____________________________________________ Oesch's und Kumpan teilten sich die grosse Show http://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/?cq_*537297d5=ivxPU=87987tyy «Winterzauber» im Casino KursaalVolksmusik der Extraklasse in Interlaken: die böhmische Blaskapelle Vlado Kumpan und seine Musikanten sowie die erfolgreiche Schweizer Volksmusikformation Oesch's die Dritten enttäuschten das zahlreiche Publikum im Kursaal nicht. «Winterzauber», so lautet der Name des Anlasses, welcher bereits zum zweiten Mal im Casino Kursaal in Interlaken durchgeführt wurde. Vorneweg, ein bezaubernder Abend war es allemal. Die Böniger Firma Czech-Holidays Events, welche den Anlass gemeinsam mit der Musikgesellschaft Bönigen organisierte, erfreut sich guter Beziehungen in Musikerkreisen. Diese Tatsache führte dazu, dass zwei renommierte Formationen am Samstag, 31. Januar, den Weg nach Interlaken gefunden haben. Vlado Kumpan und seine Musikanten haben bereits im Vorjahr im Kursaal gespielt. Zusätzlich verpflichteten die Organisatoren die Volksmusikfamilie Oesch's die Dritten. Dieser hochstehende Mix aus Volksmusik zweier verschiedener Kulturen lockte denn auch viel Publikum an: Um die 850 Personen strömten an diesem Abend in den Kursaal. Und sie wurden nicht enttäuscht. Oesch's heizten kräftig einSie feiern Erfolg um Erfolg, sind europaweit aus TV-Sendungen wie dem Musikantenstadl bekannt, und sie haben sich ganz der Schweizer Volksmusik verschrieben. Oesch's die Dritten bestechen durch ihre Herzlichkeit und Lockerheit auf der Bühne. Wenn sie aufspielen, dann springt der Funke sofort auf das Publikum über. Aushängeschild Melanie Oesch ist ein wahres Stimmwunder und wird auf der Bühne von ihren vier Familienmitgliedern sowie von Akkordeonist Heinz Haldi tatkräftig unterstützt. Die Formation aus Schwarzenburg, deren «Ku-Ku-Jodel» im vergangenen Herbst im Schweizer Fernsehen zum grössten Schweizer Hit erkoren wurde, eröffnete den Konzertabend. Im Programm hatten sie viele Eigenkompositionen, oder aber auch Stücke von Melanies Grossvater Hans Oesch. Der «Ku-Ku-Jodel» durfte natürlich nicht fehlen, nach tosendem Applaus wurde er als zweite Zugabe aufgeführt. Blasmusik von einem anderen PlanetenVlado Kumpan in der Blasmusikszene vorzustellen ist vergleichbar wie wenn man einem Formel-1-Fan erklärt, wer Michael Schumacher ist. Seinen Übernamen «Trompeter vom anderen Stern» trägt der 36-jährige Slowake nicht von ungefähr. Virtuose Finger- und Zungenakrobatik ist der eine Teil, doch das dazugehörige Spielgefühl der andere, welche Vlado Kumpan so einzigartig machen. Seine Solotrompete und das Flügelhorn liess er in sphärische Höhen steigen, ohne dabei die scheinbare Lockerheit zu verlieren. Und auf der Bühne steht er ja nicht allein: Seine zwölf Musikanten sind allesamt Absolventen des tschechischen Musikkonservatoriums, was ja eigentlich schon für sich spricht. Mit dem Trompeter Miloslav Prochazka hat die Profikapelle, welche 2003 mit dem Europameistertitel ausgezeichnet wurde, ausserdem einen bekannten Komponisten an Bord. Prochazka hielt sich am Konzert im Kursaal spielerisch eher im Hintergrund. Die Show überliess er den anderen: Die Klarinettisten Miro Stefik und Palo Smolar unterbrachen ihren Solopart ab und zu mit Tanzeinlagen; der Posaunist Frantisek Jerabek bestach mit einer auffälligen Bühnenpräsenz. In einem Stück griffen die beiden Hornisten Jiri Komosny und Lukas Prajka zur Posaune und stellten auch auf diesem Instrument ihre Virtuosität unter Beweis. Das musikalische Programm von Vlado Kumpan und seinen Musikanten war von böhmischen und mährischen Polkas geprägt. Es waren aber vor allem die eingestreuten Rock-, Pop- und Bigband-Melodien, welche dem Publikum zu Recht den Eindruck vermittelten, die Superlative der Blasmusik vor sich zu haben. Ein durch und durch gelungener Musikabend wurde mit einem gebührenden Finale abgeschlossen. Kumpan und Musikanten mit Oesch's den Dritten für zwei Lieder gemeinsam auf der Bühne: Volksmusikherz, was willst du mehr? _______________________________________________________________________
«Für Hinterwäldler? Stimmt nicht!»Von Stefan Schneider. Millionen haben ihren TV-Auftritt am Silvesterabend gesehen. Statt auszuruhen, kommt Volksmusikstar Melanie Oesch heute nach Attiswil und singt auf einer wesentlich kleineren Bühne. Für die 21-Jährige kein Problem. Melanie OeschMit ihrem Ku-Ku-Jodel hat Melanie Oesch (21) die Auszeichnung «Grösster Schweizer Hit 2008» gewonnen. Der Volksmusik-Shootingstar wohnt in Oberlangenegg und jodelt heute am Musig-Stadl in Attiswil (bereits ausverkauft). Auftreten werden ab 19.30 Uhr unter anderem auch die Buuremusig Grüningen, die Blaskapelle Böhmischer Wind und der Jodlerklub Wolfwil. Melanie Oesch auf allen Kanälen. Das Jahr 2008 dürfte Ihnen wie ein Traum vorkommen. Melanie Oesch: Die letzten Monate waren schon wahnsinnig, einfach megaschön. All diese Höhepunkte hätte ich mir nicht mal träumen lassen. Als krönenden Abschluss durften Sie an Silvester für ein Millionenpublikum am TV jodeln. Sind Sie vom Silvesterstadl in Graz (Österreich) direkt nach Attiswil gereist? Nein, nein. Obwohl wir mit dem Car unterwegs waren, blieb genügend Zeit für einen kurzen Abstecher nach Hause. Gross erholen konnte ich mich allerdings nicht. Die Termine sind momentan dicht gedrängt. Da können sich die Attiswiler ja geehrt fühlen, dass Sie ihr Musig-Stadl nicht sausen lassen. Das wäre nicht meine Art. Ich freue mich auf jedes Konzert und werde weiterhin auch an kleinen Vereinsanlässen auftreten. Daran soll der Erfolg nichts ändern. Warum kommen Sie mit Ihrer Familienformation Oesch’s die Dritten ausgerechnet nach Attiswil? Weil wir Organisator Ueli Schaad seit Jahren kennen und gerne mit ihm zusammenarbeiten. Der persönliche Kontakt ist uns wichtig, wir spielen in erster Linie aus Freude – und nicht wegen des Geldes. Sie dürften von der Musik aber locker leben können. Mit einem normalen Job würde ich bestimmt besser verdienen. In unserer Familie geht jeder nebenbei einem Beruf nach – ausser mir. Ich nehme Termine wahr, bei denen es nicht die ganze Familie braucht, stelle unser Programm zusammen und schaue, dass der Fanshop funktioniert. Ich bin mein eigener Herr und Meister – und weiss das sehr zu schätzen. Und Sie sind die Chefin von Oesch’s die Dritten. Das würde ich so nicht sagen. Bei uns funktioniert alles sehr demokratisch, jeder hat eine Stimme (lacht). Keine Lust, bald eine Solokarriere zu starten? Ich bin für vieles offen, in den nächsten zwei, drei Jahren ist eine Solokarriere aber kein Thema. Zu Oesch’s die Dritten gehört die ganze Familie, das ist wunderschön und soll auch so bleiben. Sie haben den Jodel wieder salonfähig gemacht und sogar die Auszeichnung «Grösster Schweizer Hit 2008» gewonnen. Können Sie diesen Titel erklären? Die Volksmusik liegt wieder im Trend. Das zeigen auch die Erfolge von Francine Jordi und Ruedi Rymann mit seinem Lied vom Schacher Seppli. Die Leute erinnern sich gerne an früher zurück, alte Bräuche werden wieder gepflegt, Öko liegt im Trend. Das gehört alles irgendwie zusammen. Man könnte auch sagen, Sie profitieren einfach vom Jugendbonus. TV-Shows wie die Grössten Schweizer Hits oder das Silvesterstadl werden ja von einem eher älteren Publikum geschaut. Und da sind Sie beliebt. Das Klischee, Volksmusik sei etwas für über 80-Jährige und Hinterwäldler, bekomme ich immer wieder zu hören. Das stimmt einfach nicht. Waren Sie schon mal live an einem Musikantenstadl? Bis jetzt nicht. Dann lade ich Sie gerne dazu ein. So können Sie sich selbst überzeugen, wie gemischt das Publikum ist. Jung und Alt geniessen diese Abende gleichermassen. Sie wollen mit Ihrer Musik speziell die Jungen ansprechen? Ich möchte die Jungen anspornen, für ihre Traditionen einzustehen. Jodeln gehört zur Kultur der Schweiz – wie Irish Folk zu Irland und Country zu Amerika. Dafür braucht man sich doch nicht zu schämen. Melanie Oesch als Botschafterin der Volksmusik. Das passt offenbar. 2009 ist schon praktisch ausgebucht. Alles in allem sind es 150 Termine und damit etwa gleich viele wie 2008. Mehr liegt nicht drin. Ihr Vorsatz fürs neue Jahr? Ich will einfach Vollgas geben und meine Musik weiterhin mit viel Freude machen. (Berner Zeitung) _____________________________________________________ Grosser Bahnhof für Oesch's die Dritten Empfang für die Musikerfamilie Oesch's die Dritten. Nach der Wahl zum größtenen Schweizer Hit feierte die Bevölkerung auf der Schwarzenegg ihre Sieger. Mit von der Partie war nebst dem Samichlaus auch das Fernsehen. Oesch's die Dritten im Focus der Fernsehkamera (v.l.): Mike Oesch, Heinz Haldi, Melanie und Kevin Oesch. (Bild: Fotograf/Stefan Kammermann) Hans Kropf werkelt an seinen Instrumenten. Der Tontechniker testet auf dem Postplatz auf der Schwarzenegg ein letztes Mal die Sprechanlage. «Wir erwarten etwa 300 Fans», sagt er. Reges Treiben herrscht ebenso hinter der Glühweintheke. Rasch wird das wärmende Getränk in grossen Behältern und feldgrünen Kochkisten neben Bechern und Selbstgebackenem in Stellung gebracht. Der Postplatz mitten im Dorf Schwarzenegg will sich indessen nur langsam mit Leuten füllen. «Ja eben das Wetter, da können die Organisatoren halt nichts dafür meint einer, als wenig später die erfolgreiche Volksmusikfamilie Oesch's die Dritten im Pferdewagen und in dichtem Schneegestöber vorfährt. << Nicht selbstverständlich >> Ehre, wem Ehre gebührt, haben sich die Verantwortlichen der Gemeinde Oberlangenegg gesagt und am Samstag zum Empfang der Formation um Melanie Oesch nebst dem Pferdegespann auch gleich die Treichlergruppe Heimenschwand organisiert. Schwarzenegg hat sie also wieder die Familienformation, welche am vorletzten Sonntag mit dem «Ku-Ku-Jodel» überraschend die Ausmarchung zum größtenen Schweizer Hit 2008 auf SF gewonnen hat.
Auch wenn sich schliesslich etwa halb so viele Leute wie erwartet auf dem Postplatz einfinden, ist der Empfang nicht minder herzlich. Wer da ist, ist gekommen, um zu gratulieren. «Wir sind sehr stolz auf euch», sagt denn auch Gemeindepräsident Ueli Jaberg. Angesichts der sehr grossen Konkurrenz sei ein solcher Sieg nicht selbstverständlich. Dieser Ansicht ist auch der Samichlaus und macht für einmal eine Ausnahme. Er überreicht Oesch's einen grossen Sack mit Nüssen und Mandarinen, auch wenn sie kein Versli für ihn im Repertoire haben. Akkordeonspieler Heinz Haldi aus Zweisimmen nimmt den Rummel gelassen: «Wir freuen uns sehr ? diesen Erfolg und danken allen, die uns ihre Stimme gegeben haben», sagt er. (Thuner Tagblatt) ____________________________________________ Melanie: "Bei mir wirds süss" Melanie Oesch (20), schaffte mit ihrem «Ku-Ku-Jodel» den Finaleinzug in «Die größten Schweizer Hits».
Melanie Oesch, wie verwöhnen Sie sich kulinarisch? Ich lasse mich gerne verwöhnen. Zum Beispiel von meiner Grossmutter und ihren Chässchnitten. Da werden Reibkäse, Eier, Milch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss gut verrührt, auf Modelbrot gestrichen und in der gusseisernen Bratpfanne goldgelb ausgebacken.
Was kochen Sie für Ihre Gäste? Mein Freund Othmar ist bei uns der Küchenchef. Seine Spezialität ist das nach original russischer Art zubereitete Rindfilet Stroganoff. Dazu gibts Ofenkartöffeli. Und bei mir wirds anschliessend süss: Zum Dessert serviere ich Merengue (Baiser) mit geschwungener Nidle und Vanilleglace. Die legendären "Meringues im Gepsi"Wo essen Sie am liebsten? Am liebsten geniesse ich in unserem Dorf- und Stammlokal Restaurant Kreuz in Schwarzenegg BE die Hausspezialität, das Tischpfännli. Zu in Cognac flambierter Rindshuft werden knusprige Kroketten und diverse Saucen serviert.
Und was ist Ihr Lieblingsgetränk? Rivella in allen Farben. Und wenn es eindunkelt Rotwein. Und im Augang, zum Beispiel im Café Manys in Thun, den süssen Longdrink Malibu. |
 
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Oesch’s die Dritten haben begeistert Melanie (links) und Annemarie Oesch sangen sich in die Herzen der rund tausend Zuhörer.
Gelungener Auftakt für das Alpenschlagerfestival: 1000 Besucher bejubelten den Auftritt von Oesch’s die Dritten. Beim Nachwuchs gibts weniger Andrang. Herrliches Sommerwetter und ein ansprechendes Rahmenprogramm sorgten am ersten Alpenschlagerfestival im Ristis-Brunni ob Engelberg für eine tolle Stimmung und einen grossen Publikumsaufmarsch. Moderiert wurde der Anlass von Kurt Zurfluh, bekannt von der TV-Sendung «Hopp de Bäse». Ein treues Schlagerpublikum, welches von der ganzen Schweiz und zum Teil sogar aus Österreich angereist war, erhielt stimmungsvolle Schlagerkost. Eine Familie räumt ab Grosse Begeisterung ernteten Oesch’s die Dritten, die im bereits vergangenen März Gast auf dem Ristis waren und mit einem grossen Showblock aufwarteten. Mit ihrem umfangreichen Repertoire, bestehend aus Schlager- und Volksmelodien sowie Seemannsliedern, sangen sich Mutter Annemarie und Tochter Melanie schnell einmal in die Herzen der rund 1000 Zuhörer. Tosenden Applaus erntete die 20-jährige Melanie mit dem Schlagerhit «Ku-ku-Jodel» von Schlagerstar Peter Hinnen. Mit diesem Lied haben Oesch’s die Dritten im letzten Jahr den Nachwuchswettbewerb im «Musikantenstadel» gewonnen und bei der Endausmarchung am Silvester nochmals den ersten Platz belegt. Ebenso gewann die musikalische Familie im vergangenen April die schweizerische Ausscheidung des Grand Prix der Volksmusik. «Unser Terminkalender ist seither randvoll», sagt Melanie Oesch. Seit elf Jahren am Werk Älteren Volksmusikliebhabern ist vielleicht noch das Trio Oesch aus Schwarzenegg bekannt. Seit elf Jahren nun ist die dritte Generation am Werk, und sie hat sich dem volkstümlichen Schlager verschrieben. Vater Hansueli Oesch am Schwyzerörgeli, die beiden Söhne Mike und Kevin an der Gitarre beziehungsweise am Bass und am Mikrofon Annemarie und Melanie. Der Einzige, der nicht aus der Familie Oesch stammt, ist Heinz Haldi am Akkordeon. Vor den Oeschs spielte noch das österreichische Duo Sonnenklar. Richard Greuter www.infowilplus.ch Melanie Ehrengast der Wiler Hofchilbi 2008 Die Wiler Hofchilbi gibt sich als alljährlicher Sommerfest-Höhepunkt, den die Wiler aber auch die nähere Region nicht verpassen wollen.  Mit viel Pomp fuhr der Ehrengast Melanie Oesch mit dem Sechsspänner der Feldschlösschen Brauerei auf den Hofplatz ein. Zahlreich zeigten sich die Gäste aus nah und fern um das attraktive Schauspiel erleben zu können. Der Sechsspänner der Feldschlösschen Brauerei begeistert alljährlich. Rechts: Melanie Oesch nach dem erfolgreichen Anzapfen des ersten Fasses. Dem KTV-Wil-Handball unter der Leitung von Mike Holenstein gelang am Samstag auch die 19. Auflage der Wiler Hofchilbi in allen Teilen. Mit dem Ehrengast und Schlagerstar Melanie Oesch und ihrer Band „Oesch die Dritten“ tippten die Verantwortlichen richtig, Feststimmung war ab der ersten Minute präsent. Noch immer kommt auch der Sechsspänner der Feldschlösschen überaus gut an, die Einfahrt um 18.30 Uhr wollte das zahlreich anwesende Publikum nicht verpassen. Wenn sonst die Strassen und Plätze ob den Ferienwochen eher leer sind, sieht dies an der Wiler Hofchilbi total anders aus. Fast könnte man meinen, dass sich jenste Wilerinnen und Wiler die Ferien in der Art einrichten, um an der Hofchilbi wieder daheim zu sein. Das erste Fass wird angestochen Moderne hin oder her. Noch immer wird das erste Bier des traditionellen Bierzinses aus einem Holzfass angestochen. Dazu war der Ehrengast, Melanie Oesch, gefordert. Andere Jahre gabs auch schon Mühe und Fehlschläge, aber Melanie hatte es gut im Griff, das erste Bier floss nach wenigen Holzhammerschlägen. Allerdings ist das denn auch das einzige Holzfass, das restliche Bier, die 1125 Liter Bierzins, gesponsert von Feldschlösschen, werden aus modernen Getränkebuffets ausgeschenkt. Schlag auf Schlag ging es weiter mit der Berner Volksmusik „Oeschs die Dritten“. Ohne den starken Auftritt der Musiker zu schmälern, war es letztlich Melanie, welche das Publikum in Bann zog. Ihr Jodeltalent kannte kaum Grenzen, bis zum letzten Stück faszinierte sie das Publikum mit ihrem vielfältigen Repertoire. Der Stimmungswechsel folgte zu späterer Stunde mit der Partyband „Inside“, ihre Auftritte konnten die Stimmung auf dem Hofplatz bestens halten.  Unterhaltung auch bei den Einlagen Offensichtlich ist die Hofchilbi auch passender Ort, einen Polterabend zu feiern. Gleich zwei Heiratsfreudige fanden sich mit ihren FestkollegInnen ein. Marcel Odermatt und Manuela Brander sorgten für ein erstes Gaudy, als sie dem Sechsspänner der Feldschlösschen vorausgehend mit ihrem Einspänner, dem Ponny einfuhren. Ihren Auftritt konnten sie noch als Chörli erweitern, mit Melanie Oesch sangen sie beherzt „Mis schönsti Städtli Wil“. Mit ihren Kolleginnnen feierte auch Jasmin Gerber, baldige Hauser, wenn sie mit ihrem Markus an den Traualtar tritt. Im Umkreis der ganzen Altstadt präsentierten zahlreiche Bars und Grillstellen das Allerbeste für den Gaumen. Immer für besten Empfang ist auf der Hofterasse gesorgt, wo der VIP-Apero für spezielle Gäste ausgeschenkt wird. Guten Zuspruch fand weiter die grosse Tombola des KTV-Wil Handball. Immer angenehm, noch ein kleines Mitbringsel nach Hause bringen zu können. Die Stimmung hielt sich bis in die spätere Nacht überaus gut, auch die paar Tropfen Gewitterregen konnten die Stimmung nicht mehr vermiesen. Die Hof-Chilbi ist gelaufen und bereits wartet der nächste Event auf Wiler Boden, die 1.August-Feier auf der Reitwiese, organisiert durch Wil-Tourismus.
Eine junge Sympathieträgerin Melanie Oesch, die Zungenschlagkönigin aus dem Berneroberland, macht momentan international Karriere. Dass die Leadsängerin von «Oesch’s die Dritten» trotz dem grossartigen Erfolg mit beiden Beinen auf dem Boden steht, beweist sie als Gast der neusten «Stubete» auf fünf Seiten mit ausführlichem Porträt und einem persönlichen Intervie. |

www.thunertagblatt.ch Melanie: "Singen ist ihre grösste Leidenschaft" In kürzester Zeit wurden Oesch’s die Dritten zu gefeierten Stars in der Volksmusik-Szene; allen voran Sängerin und Jodlerin Melanie. Musik ist das Ein und Alles für die Autodidaktin, «eine Leidenschaft»,die sie ein Leben lang prägt. Steht Melanie Oesch auf der Bühne, scheint es, als ginge die Sonne auf. Mit einem Strahlen in den Augen und einem Lachen im Gesicht singt die 20-Jährige von der Oberlangenegg alte und neue Volkslieder mit einer Selbstverständlichkeit, als hätte sie nie etwas anderes getan, und mit einer Leidenschaft, als wäre Singen ihre Luft zum Atmen. «Singen ist mein Leben», sagt sie – mit derselben Unbeschwertheit und Überzeugung, wie sie sie bei ihren Auftritten ausstrahlt. Doch von jugendlichem Übermut ist nichts zu spüren, wenn die frisch gekürte Thunerin des Jahres sagt: «Ich übe jeden Tag.» Professionelle Einstellung Nicht erst seit ihren Erfolgen im Musikantenstadl – dem Sieg in der Vorausscheidung im März 2007 und schliesslich dem Gewinn des Stadl-Sterns an Silvester – geht Melanie Oesch das Singen mit einer professionellen Einstellung an. Bei der Wahl des Gymnasiums, das sie in Thun absolvierte, spielte eine entscheidende Rolle, welche Möglichkeiten der musikalischen Ausbildung ihr geboten werden. Denn: Die drei Jahre klassischer Gesangsunterricht am Gymer ist die einzige Ausbildung, die Melanie Oesch bisher in dieser Richtung absolviert hat. Den Rest, vor allem Technik und Tempo beim Jodeln, hat sie sich selber beigebracht, ebenso das Klavierspiel. «Das habe ich selber gelernt – aus Spass.» Volksmusik am Gymer «Vor allem während meiner Zeit am Gymnasium musste ich immer sofort vorsingen, wenn ich jemandem sagte, ich jodle», erinnert sich Oesch. Spontan vorsingen ist für sie kein Problem, «wiu mir immer hie u da no schnäu zäme singe ». Ihr Gesang, ihre Auftritte neben der Schule und die Volksmusik fanden plötzlich Anerkennung in einer Gymer-Welt, die zumindest musikalisch vor allem von Funk, Jazz und Rock geprägt ist. Dass ihre Diplomarbeit – Melanie Oesch hat anhand eines selber geschriebenen Naturjodels die verschiedenen Formen des Jodels in der Schweiz vorgestellt – ausgezeichnet wurde, macht sie stolz. «An der Maturafeier durfte ich mein Stück uraufführen, zusammen mit einer Komposition für Schlagzeug, Cello und Alphorn», erzählt die Sängerin. «Ein guter Teil der Diplomfeier hatte einen Bezug zur Volksmusik.» Und wieder taucht mit diesen Worten dieses leidenschaftliche Strahlen in ihrem Gesicht auf. «Das ist eine riesige Ehre für mich!» «Eine Leidenschaft!» Eine junge, moderne Schweizerin, bei der CD von den Dixie Chicks, Katie Melua oder Irish-Folk- sowie Rockbands im Regal stehen, hat sich mit ganzem Herzen dem Jodel verschrieben: Diese Konstellation hat im 21. Jahrhundert schon fast etwas Exotisches. «Ich habe mich nie geschämt für das, was ich mache», sagt Melanie Oesch. «Selbst wenn ich deshalb ausgegrenzt worden wäre, wäre mir das egal gewesen.» Denn: «So viel meiner Persönlichkeit hat mit dieser Art des Singens zu tun, es wurde über all die Jahre zu einer richtigen Leidenschaft!» Und obschon – oder vielleicht gerade weil – in ihrer Familie seit eh und je musiziert und gesungen wurde, sei das Singen und Musizieren für sie nie eine Pflicht gewesen, genauso wenig wie für ihre beiden Brüder Mike und Kevin. Gesungen hat Melanie, seit sie sich erinnern kann; mit fünf stand klein Melanie zum ersten Mal auf einer Bühne – am «Jekami» in Därstetten. Da war klar: «Das war nicht das letzte Mal!» «In vernünftigem Rahmen» Grosse Pläne für ihre Zukunft macht Melanie Oesch derzeit keine. «Wichtig ist, dass wir dieses Jahr gut planen können, sodass alles in einem vernünftigen Rahmen bleibt.» Trotz bereits gegen 20 bestätigten TV-Auftritten für 2008. «Die Freude soll zu jeder Zeit im Vordergrund stehen», sagt die 20-Jährige, «vor allem, weil die ganze Familie involviert ist.» Unter keinen Umständen soll das gute Verhältnis, das sie derzeit pflegen, kaputtgehen. So ist nicht geplant, heuer wesentlich mehr Auftritte zu absolvieren als in den letzten Jahren. «Erstens setzt Mike weiter voll auf das Skifahren», erklärt Melanie Oesch, «und zweitens macht sich die Arbeit zu Hause auch nicht von selber.» Kommt dazu, dass Oeschs heute auch noch einen grossen Teil der Konzert- oder Medienanfragen selber bewältigen und bis heute Tausende von CD in Eigenregie verpackt und verschickt haben. Angst, die Arbeit könnte zu viel werden, hat Melanie Oesch offensichtlich nicht, wenn sie sagt: «Natürlich hoffen wir, dass wir noch viele CD verschicken können» – und schon wieder anfängt, zu strahlen. Marco Zysset [29.02.08] 
Melanie singt in der Schweizer Familienband Oesch's die Dritten und will Journalistin werden Plauen – Auf die Musik, die ihr macht, hat die ganze Szene schon lange gewartet“, lobte der österreichische Kultmusiker Erwin von den Mayrhofnern bei der renommierten Fernsehsendung „Krone der Volksmusik“ die Kollegen aus der Schweiz. Oesch’s die Dritten sind eine außergewöhnliche Formation mit außergewöhnlichen Klangfarben. Gestern waren sie in der „Wernesgrüner Musikantenschenke“ im MDR zu sehen, nachdem sie bereits im „Musikantenstadl“ bei Andy Borg im Februar 2007 Nachwuchssieger wurden und beim Jahresfinale im „Silvesterstadl“ der bekannten ARD-Reihe gegen internationale Konkurrenz souverän den Stadl-Stern gewannen. Mit Sängerin Melanie Oesch sprach unser Mitarbeiter Jürgen Preuß in Wernesgrün über das erfolgreiche Familienunternehmen.
Oesch’s die Dritten, da ist der Name schon außergewöhnlich, doch es gibt noch viel mehr Besonderheiten. Die ganze Familie steht auf der Bühne und sie setzt musikalische Traditionen fest. Es ist jetzt die dritte Gruppe, die in dritter Generation musiziert. Wichtig ist uns Musik, die natürlich ist und die Jodler sind auch nicht so wie man es bei uns in der Schweiz gewöhnt ist. Unsere Jodler sind von einer ganz anderen Art, viel schneller. Dieser Interpretationsstil war von Anfang an Bestandteil unserer Musik. Wo genau kommt Ihr her und wann gibt es Oesch’s die Dritten? Wir sind in Schwarzenegg im Berner Oberland zu Hause und haben uns 1997 als die nun schon dritte Familiengruppe Oesch gegründet. Musik ist für uns eine wunderbare Freizeitbeschäftigung. Mein Vater Hans-Ulrich war Landwirt und ist bei der Post, Bruder Kevin lernt Heizungsmonteur, mein anderer Bruder Mike ist Sportstudent, meine Mutter Annemarie arbeitet im Pflegebereich. 2005 kam der Bergbahn-Betriebsmechaniker Heinz Haldi zu uns. Und was machst Du, Melanie, beruflich? Ich habe die Matura Musik gemacht, danach eine kaufmännische Ausbildung bei der Post und bin jetzt Volontärin einer Schweizer Zeitung. Ich möchte gern Journalistin werden. Was bedeutet Dir ganz speziell Eure Musik? Die Musik und dabei ganz besonders das Jodeln ist für mich zu einer echten Leidenschaft geworden. Sie gibt mir und uns allen so viel, dass wir niemals darauf verzichten wollen. Wie viel Auftritte habt Ihr im Jahr, woran erinnert Ihr Euch besonders gern? Im Jahr sind es rund 60 Auftritte, nach dem Gewinn des Stadl-Sterns dürften es jetzt noch mehr werden. Unvergessen bleiben uns die USA-Gastspiele 2001, wo wir am 1. August, dem Nationalfeiertag der Schweiz, vor vielen Schweizern in San Diego sangen. Auch an die Auftritte in Los Angeles, Phönix und Santa Monica denken wir gern zurück. Wer schreibt Eure Lieder und wie viele Alben habt Ihr bisher veröffentlicht? Mein Vater und ich komponieren und texten, auch unser Heinz hat noch so manche Idee im Koffer und bekannte Autoren schreiben auch für uns. Drei Alben gibt es von Oesch’s die Dritten, das neue erreichte in nur drei Monaten Goldstatus. Preisgekrönt ist auch Dein Bruder Mike im alpinen Skisport. Er wurde Schweizer Vizemeister im Super-GD und Dritter bei der Kombination der Junioren.  
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